Michaela Ostermann

Written by admin

April 8, 2020

Ang’fangen hat alles vor 3 Jahren mit einer Einladung zu einer Hochzeit in Indien – und sie anzunehmen. Wer als naive Deutsche schon mal so etwas getan hat, der kann sich gut vorstellen : die ersten Tage waren die reinste Katastrophe. Aber da ich mich quasi selber ins Wasser geschmissen hatte, blieb mir nichts anderes übrig als schnell schwimmen zu lernen, und da geschah (m)ein Wunder.

Die Idee zu Kalima enstand weil ich es liebte Zeit in der Familie von Ram Singh (meine Hotelsecurity) zu verbringen und mit den Nachbarinnen Handarbeiten zu machen.

Bis heute fasziniert mich und spüre ich das Interesse der indischen Menschen für andere “Kulturen”. Ich hatte mir Nadel und Faden und einen schönen handbedruckten Stoff gekauft, mich dazugesetzt – und zu smoken angefangen, eine Dirndlschürze.

Damals verstand ich kein Wort, die Frauen auch kein English, aber mit Translator, Händen, Füßen und Bildern von bayerischen Trachten entstand etwas zwischen uns. Spontan schauten die Frauen in der Nachbarschaft sich diese Handarbeit ab und entwickelten eigene Ideen, wie eine Dreiecksform im Design. Gleichzeitig erlernte ich die Schnitte der indischen Frauenkleider, die immer schon etwas besonderes an sich hatten.

Der Handdruck  faszinierte mich schon lange und erste Einblicke in Pflanzenfarben und Kräuterfärbungen hatte ich in meiner Zeit mit einer Kelten-Gruppe.

In Jaipur lernte ich Kumar kennen der mit seinen Söhnen dieses Kunsthandwerk noch praktiziert und mich an ihrem Wissen und Können teilhaben ließ, angefangen vom Mischen der Farben aus Pigmenten über die Veränderung von Farben mit basischen oder sauren Zusätzen, bis zum Stempeln des Stoffes und der Nachbehandlung.

Über sie lernte ich Raj kennen, einen Straßenkünstler der freihändig mit Bleistift und Lineal meine Motive in Holzstempel zaubert.

Durch diese Frauen und Männer, den Spaß die Kulturen zu vermischen und den Willen gemeinsam dieser “alte Kunst” der beseelten Kleidung eine neue Wertigkeit zu geben und am Leben zu erhalten wurde ein Feuer in mir entfacht das bis heute in mir brennt und mich täglich inspiriert und begleitet. Zu dieser Zeit erhielt ich meinen Spitznamen “die bayrische Inderin”.

Und so kam es, dass ich mit 20 besmokten Dirndl-schürzen im Gepäck zurückkehrte. Meine erste Kalima Import-Kollektion. Als ich zurückkam entwickelte ich sehr naiv und ohne Ahnung von nichts einen Businessplan, meldete ein Gewerbe an und erlebte den Wahnsinn der deutschen Bürokratie.

Nun 3 Jahre später ist Kalima eine Marke, meine Produktpalette hat sich erweitert und mein Wissen (gefühlt hab ich 30 Berufe erlernt) und das Feuer brennt beiderseits weiterhin lichterloh. Für meine Designs und unsere Druckmuster nehme ich weiterhin Elemente aus europäischer und indicher Kleidung. Allerdings gehe ich nie mit einer starren Vorstellung nach Indien, denn die Zusammenarbeit macht genau das spezielle bei Kalima aus.

Ich arbeite auch mit einer mittlerweile fünfköpfigen Männerschneiderei zusammen. Wir konzipieren gemeinsam die Schnitte mit denen ich in Deutschland Maßanfertigung anbieten kann. Nicht nur damit jeder die Möglichkeit hat sein Unikat zu tragen, sondern auch, um so wenig wie möglich Stoff zu verschwenden.

Hier in Deutschland mache ich aus den Stoffresten Haarbandl, Blumen und Schmuck. In Indien werden Stoffreste zu einen Fleckerteppich verwebt. Da entstehen dann Taschen und Laptopschutzhüllen.

Mein Transportmittel in Indien ist ein Tuk Tuk dem ich eine Anzahlung gegeben habe, um diese Familie selbständig zu machen, mit dem Ergebnis, dass sie das Tuk Tuk nach mir benannt haben.

Vieles nehm ich selbst auf dem Rückflug mit ins Gepäck, der Rest kommt per Paket im Flieger. Das ist zwar teuer, aber die Kleidung muss nicht wie bei Schiffssendungen mit Chemikalien und Mottenpul-ver besprüht werden.

Selbstverständlich kann man hier die Ökonomie in Frage stellen, aber man sollte bedenken, dass Baumwolle nun mal nicht in Deutschland wächst. Dazu kommt die Ethik, die Armutsbekämpfung die  ökonomische Herstellung sowie die Dokumentation eines hierzulande fast schon ausgestorben Wissens. Das überwiegt für mich bei weitem.

In Deutschland angekommen ist die Arbeit aber noch lange nicht vorbei. 18-Stunden-Tage sind keine Seltenheit. Zoll, Textilkennzeichnung, Verpackung in unserem handgeschöpften Papier, Bügeln, Fotos machen, online stellen, schön rechtskonform, verkaufen, Märkte organisieren und durchführen, social marketing, Homepagepflege und natürlich die Maßanfertigung sind neben Büroarbeiten und Buchhaltung meine zeitaufwändigen Tätigkeiten – wohlgemerkt neben meinem Halbtagsberuf als Krankenschwester.

Dafür genieße ich mein heiliges Feuer und kann meine Marke so aufbauen wie ich möchte.

Kalimas Produkttransparenz, die Möglichkeit durch Sevengardens mit Schulen und Gruppen wie der Red Brigade zusammenzuarbeiten, das Bewusstsein der Menschen zu schärfen, es komisch zu finden wenn diese Transparenz nicht vorhanden ist … damit ist der erste Schritt getan um veraltete Modelle überflüssig zu machen.

“You never change things by fighting the existing reality. To change something, build a new model that makes the existing model obsolete”. – R. Buckminster Fuller

Die Geschichte vom kleinen Baumwollfaden

Ich bin aufgewachsen auf einem kleinen Bauerngrund in Indien. Während des Monsuns, da ich in meiner Wachstumsphase sehr durstig bin. Manchmal höre ich von genmanipulierten Saatgut, ganz genau weiß ich nicht was das ist, aber im Gegensatz dazu ist meine Mama jedes Jahr da und bringt süße Knospen hervor. Sie ist keine „einjährige Pflanze“.

Ab und zu höre ich von meinen indischen Pflegern, ob sie Schulden aufnehmen sollen, um das viel zu teure, so sagen sie widerstandsfähige einjährige Baumwollsaatgut zu kaufen. Ich hoffe nicht dass Sie das tun.

Ich habe viel gehört von den großen Anbaugebieten mit Wasseranlagen. Manchmal denke ich, dass diese Baumwolle weniger Durst hat, und es heißt auch, dass sie viel größer und aufgeplustert sei. Ein wenig neidisch bin ich schon. Aber dann denke ich mir… wie eintönig und langweilig es dort sein muss. Ich bin mir gar nicht sicher ob die auch lebendig sind. Resistente Schädlinge verursachen sie jedenfalls!

Ich bin froh da entgegenwirken zu können. Ich, noch verbunden mit meiner Mama der Baumwollpflanze, genieße nun die Sonnenstrahlen und den leichten warmen Wind. Bald wird das Wetter wieder trocken sein und ich werde von warmen Händen gepflückt.

So, es ist soweit!

Jetzt bin ich erwachsen und gehe meinen Weg. Glücklicherweise bin ich nicht allein, sondern viele meiner Geschwister sind mit dabei. Zusammen erreichen wir ein Dorf. Hier werden wir versponnen und verwebt. Das sieht aus wie ein altes Fahrrad, mit dem unsere Pfleger und Pflegerinnen manchmal auf das Feld gekommen sind. Das kenne ich schon! Aber ein bisschen mulmig ist mir schon. Ich habe schon viel von großen Maschinen gehört die einem wehtun. Im Dorf reden sie von Spinnen und Weben…. jetzt bin aber gespannt, ich höre viel Lachen und Gespräche und meine Angst ist schon verflogen.

Nun bin ich ein Teil eines Großen Ganzen… aber was passiert jetzt? Es wird wieder viel gequatscht von giftige Farben, unliebsamen Menschen, die uns unachtsam wegwerfen, die unseren Wert nicht kennen. Ich spüre eine ungewisse Angst …

Monate später …

Hier bin ich nun. Ich wurde gefärbt mit Kräutern, keinen schmerzhaften Kunstfarben. Ich durfte sogar reisen. Und bin nun bei einem lieben Menschen. Ich darf ihren Hals wärmen und manchmal nimmt sie mich mit ins Bett. Ich trockne Tränen und freue mich, wenn ich diesen Menschen zum Strahlen verhelfen darf. Ich erlebe viel mit diesem Menschen und bin dankbar da zu sein.

Auch wenn viele Baumwollfasern bei diesem Menschen wohnen – sie reden nicht viel, eigentlich gar nicht – habe ich das Gefühl etwas besonderes zu sein, und das spüren auch die Menschen. Ich hoffe, dass es in der Zukunft viel mehr Menschen gibt, die die Wertigkeit einer lebenden Baumwoll-faser spüren.

Unsere Baumwolle

wird vor Ort in Indien angebaut. Indiens Baumwollanbau findet noch weitestgehend über kleine Farmen statt. Leider verschulden sich immer mehr kleine Bauern  in dem sie teures genverändertes Saatgut kaufen, weil ihnen eine ertragreichere Ernte vorgegaukelt wird. Sie haben aber gar nicht die notwendigen Wasseranlagen und Chemikalien zur Verfügung die man für den Anbau dieser einjährigen Pflanzen benötigt. Und Zertifizierungen können sich diese Kleinbauern gar nicht leisten.

Da Indien auch geschäftlich anders läuft als Deutschland und staatliche Systeme fehlen, besteht unter den beteiligten Unternehmer*innen ein ganz anderer Zusammenhalt. Und ich bin stolz, ein Teil dieses “Sozialsystems” zu sein, auch wenn es bedeutet einen enormen Spagat zu meistern und eine soziale Verantwortung zu haben, die man sich geschäftlich in Deutschland gar nicht vorstellen kann.

Mein Team in Indien besteht eben nicht aus Großindustriellen sondern aus Famillienbetrieben die genau auf diese kleinen Strukturen angewiesen sind, die lebenswichtig und überlebenswichtig sind.

Wie kann man also beweisen, dass alles Bio ist? Dazu kann ich nur sagen, die Qualität spricht für sich. Kalimas Baumwollstoffe sind dünn aber qualitativ so hochwertig, dass jeder Laie den Unterschied mit den Händen ertasten kann, versteht, und meine Überzeugung teilt, dass diese Kleidung besonders ist.

Es macht mich überglücklich, wenn meine Kundinnen auf dem Wochenmarkt das feststellen. Manch eine die meinen Stand besuchte, sich interessiert über den Hintergrund der Waren erkundigte, über die Kleider strich und lange zögerte ein etwas teureres Stück zu erstehen, teilt mir eines Tages ganz bewegt mit glühenden Augen mit, dass wann immer sie in ihren Kleiderschrank schaut, dieses Kleid, diese Jacke sie ganz besonders anstrahlt und einfach ihr liebstes Stück ist. Und beide grinsen wir.

Auch wenn viele Baumwollfasern bei diesem Menschen wohnen – sie reden nicht viel, eigentlich gar nicht – habe ich das Gefühl etwas besonderes zu sein, und das spüren auch die Menschen. Ich hoffe, dass es in der Zukunft viel mehr Menschen gibt, die die Wertigkeit einer lebenden Baumwollfaser spüren.

Sevengardens hat mich 2019 auf der weltgrößten Nachhaltigkeitsmesse Fair Friends in Dortmund gefunden.

Peter hat mir feierlich das sevengardens Buch in die Hände gelegt und von das Zauberwort Ayurvastra genannt. Ich wusste zuerst nicht so recht was ich mit diesem geheimnisvollen sevengardens Kontakt anfangen sollte, und auch heute scheint mir gibt es noch manches zu entschlüsseln. Eins ist sicher – es ist eine kleine magische Wunderlampe.

Zuerst war ich skeptisch, weil viele sogenannte Siegel Abzeichen und Zertifizierungen nicht mit mir und Kalima kompatibel sind. Aus dem einfach Grund weil ich mit meinen kleinen Handwerkerfamilien die Stoffe selbst machen möchte. Zum einem, um deren Wissen über Pflanzenfarben und Handwerkskunst zu erlernen, zum anderen weil ich festgestellt habe wie diese auch in Indien vom Austerben bedrohte Arbeit durch die Zusammenarbeit mit meinen bayrischen Einflüssen selbst die Jugend fasziniert und deren Kreativität und Faszination anregt. Diese Euphorie hat mich, eine gelernte Krankenschwester, dazu bewogen mich in das Haifischbecken Textildesign zu begeben. Das wäre alles verloren würde ich mir eine sogenannte hoch verregelte Zertifizierung erkaufen …

Mit sevengardens ist dies möglich und wie ich immer wieder erstaunt feststelle hat Kalima an Seriösität gewonnen. Die Anfeindungen auf dem Markt haben aufgehört. Zuvor gab es allerlei abstruse Kommentare von zu teuer über Ausbeutung und kaufe lieber regional – als ob es hier Baumwolle gäbe und alle Leut wieder lokales Leinen tragen wollten. Ich stelle fest, nun ist Ruh und Frieden. Und das hat wirklich etwas von einer Dosis Feenstaub.

Durch Sevengardens habe ich auch Kontakte gewonnen die mich Herzenszielen über das geschäftliche hinaus näher bringen. Schon seit meinem ersten Besuch in Indien treibt mich der Gedanke um, zur Hilfe zur Selbsthilfe zu befähigen. Ein spezielles Anliegen sind mir Witwen, denn die haben in der Region ein hartes Los. In vielen Fällen verlieren sie ihren Status und werden zum Ballast und quasi zur Sklavin der Familie in die sie eingeheiratet haben, oder sie landen mit den Kindern auf der Straße. Wenn ich da eines Tages mit Nähwerkstätten Hilfe leisten kann bin ich überglücklich.

Das scheint mir noch eine gutes Stück Weg zu sein, aber ein Schimmer davon ist mir nun ganz unerwartet via Eric (sevengardens + Youth-Leader) in Form der Red Brigade in Lucknow aufgetaucht. Diese jungen Frauen die Vergewaltigung erlebt haben und nun tausende Mädchen Selbstverteidigung lehren haben auch eine Näherinnenwerkstatt eröffnet, damit ihre jungen Trainerinnen ein Einkommen machen können. Als Eric mich fragte, ob ich Freude daran hätte Fair Trade Fashion Schüler-AGs per Video zu beraten, mit ihnen und der Red Brigade zu zu arbeiten hab ich laut ausgerufen “JAAA!”

Der Grund für meinen Enthusiasmus liegt darin, dass meine Schneider alle Männer sind. Die sind natürlich goldig und wir arbeiten toll zusammen und es wird auch weiterhin dabei bleiben – aber die Herren wundern sich immer wieder über die “verrückten” Frauenschnitte die ich ihnen bringe – und ich hätte eine Riesenfreude daran mit einem Team von Frauen zu arbeiten. So hat es für mich ja auch begonnen. Dazu kommt natürlich, dass die Red Brigade eine Abenteuergeschichte für sich ist und dass da noch ganz anderes passieren kann.

Die Idee, junge mode-. gerechtigkeits- und nachhaltigkeitsbegeisterte Schüler*innen in ihren Projekten zu unterstützen finde ich großartig und selbstverständlich! Ich weiß ja wie schwierig es ist gute, verlässliche, erschwingliche Biobaumwollstoffe zu erstehen – und zu wissen wo das Geld hingeht.

JA! sage ich auch zur Frage ob man die Menschen dort besuchen und als Weltveränderer-AG die Zusammenarbeit vertiefen kann. Na klar! Ich fahre ja selber vier, fünf mal im Jahr nach Indien, und im Grunde habe ich da ein ganzes Netz an Übernachtungs- und Erlebnismöglichkeiten – also so richtig immersiver Tourismus bei den Menschen.

Ich kann schon sagen, dass Sevengardens mir vieles zuspielt, vom kleinsten persönlichen bis über globale Nachhaltigkeit, Stoffe, Stoffherstellung, rohen Stoff Status, Zugang zu Partner, Jugend und Schulen sich als Füllhorn darstellt. Das ist schon zauberhaft. Zaubern wir also gemeinsam weiter!

Schon jetzt haben viele Menschen ihre Freude daran diese sich anbahnenden Potenziale zu realisieren – und vielleicht auch manche Leser die sich für all diese Themen begeistern. Nebenbei bringt mich Sevengardens übrigens wieder zurück zur Arbeit in meinem Garten, um dort nun auch ein Beet mit Färberpflanzen anzulegen. Das macht sich doch schön so mit Alpenpanorama.

Ayurvastra

Das Färben mit Heilkräutern und Ölen in den Textilien spielt eine bedeutende Rolle in der ayur-vedischen Gesundheitslehre. Mit Ayurvastra habe ich das Puzzleteil zwischen meinem kreativen und medizinischen Ich gefunden.

Ein echter Glücksfall für mich war die Begegnung mit der Ayurvastra-Gelehrten Gauri Kuchhal. Schon beim ersten Treffen war dieselbe Wellenlänge spürbar, und wir begannen gleich Mischungen für euro-päische „Beschwerden“ zu kreieren, erfüllt von Freude über die Zusammenarbeit zweier Frauen die ihre Passion leben und Spaß dabei haben Gutes zu tun.

Gaurs Geschichte ist allerliebst. Wie viele Inder*innen schlug sich Gaur mit drögen Dienstarbeiten durch, als ihr damals 10-jähriger Sohn ihr bedeutsam sagte “Mama, diese Arbeit macht dich nicht glücklich. Was willst Du denn wirklich tun?” Ergriffen erinnerte sich Gaur an ihre Kindheit, an ihre heilenden Hände, und entschied es sollte etwas mit Bedeutung und Wohlbefinden sein. Und so fand sie zu den Farben und der Tradition des Ayurvastra.

Drei Jahre lang lernte sie, entdeckte ihre Liebe für dieser Jahrtausende alten Tradition, bereiste den Subkontinent und bezieht heute Farben aus mehreren Regionen des Landes, denn jede hat ihre Farbe. 2016 gründete sie ihr Unternehmen Ayursatwa und beliefert heute exquisite Shops, Retreats – und Kalima!

Bei Ayursatwa werden die Kräuter im Hausgarten angebaut, Wurzeln und mehr bezieht Gaur aus Dörfern. Dort gibt sie Großmüttern die sagen sie seien ja zu nichts mehr zu gebrauchen ein Einkommen mit Kurkuma reiben in gemütlichem Beisammensein. Auch jüngere Angestellte können im Dorf bei ihren Familien arbeiten statt in die Stadt zu ziehen und ein ärmliches Dasein zu fristen. Im Dorf gibt es Leben! Auch das ist Gaur unheimlich wichtig.

Die Farben werden direkt aus den Wurzeln, Blättern und Blüten hergestellt. Hier ist alles natürlich. Die Reste bilden Kompost und dienen als Gießwasser.

Die Tücher werden einzeln in einem Topf gekocht und in einer Prozedur von 6 bis 8 Wochen mit Salzwasser, Sonnenlicht und Einbügeln waschecht gemacht. Gebeizt wird nicht. Wer die höllischen Zustände in Indiens Gerber- und Färbevierteln gesehen hat erkennt – hier ist alles paradiesisch. Geht doch.

Welche Kräuter wir verwenden erfährst Du auf www.kalima-design.de/ueber-kalima

Webseite: www.kalima-design.de

Fortbildungen zu sevengardens als dialoger, in BNE, SDG, auch mit Fokus Fashion, und Workshops mit Changemaker Schul-AGs bei Michaela in Bayern mit Imker, Wanderung, Lagerfeuer, ÜF im familiären Gasthaus

Video-Interview mit Michaela und Gaur auf www.ThePlanetaryGuardian.com

Video-Meetings mit Schulen und Fair Trade Fashion AGs mit Michaela / Gaur. Michaela arbeitet auch mit AGs in Projekten via www.speakers.youth-leader.org

Besuche in Indien mit Michaela, und bei Gaurs Ayursatwa als Tourist, Volontär, Partner via www.TribalTravel.org

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